Ein Schritt vor und Einer zurück

Ich weiß, ich weiß, schon ewig kein Update mehr…
Es geht voran, Schritt für Schritt. Einige Tische funktionieren schon recht gut, ein Frontend habe ich auch schon installiert und (und das ist der Schritt zurück) den 2. Monitor demoliert...


Wozu das Frontend? Man kann natürlich mehr emulieren, als nur Flippertische. Einarmige Banditen, alte Konsolen, Spielautomaten und Jukebox. All das wird der Tisch emulieren können. Zumindest theoretisch... 

Der Tesa-Drache

Bei unserem letzten Besuch in Klein Haugsdorf (Excalibur City) kam ich zu dem Entschluss, dass meine Nebelmaschine, die regelmäßig bei unseren Kinderpartys zum Einsatz kommt, viel zu langweilig ist. Also versuchte ich mich nach der Super Mario Piranha-Pflanze (am Foto inklusive "Feuerbällen") abermals an einem Modell.



Den Tisch einmal beiseite gestellt machte ich mich an die Arbeit: Ziel war es, einen Drachenkopf mit leuchtenden Augen zu formen, welcher auf Knopfdruck Rauch speit. Als Vorlage diente eine kleine Drachenfigur meines Sohnes. Für den Anfang war einmal ein Käfig nötig, in welchem die Nebelmaschine sitzt und auch ausgerichtet werden kann. Die grobe Kopfform gab ich dem Drachen mit einem Montage Lochband und ein paar Schrauben. Zu diesem Zeitpunkt bezweifelte ich ehrlich gesagt noch stark, dass das Ganze einem Drachen ähnlich sehen wird...



Als "Haut" diente Tesa Gewebeband, und als Stütze für die "Fächer" an den Seiten des Kopfes die Abdeckung eines Kabelkanals, bzw. der Kabelkanal selbst.



Auch das Oberkiefer habe ich aus 2 Stück des Kabelkanals geformt, in welche ich einfach ein gebogenes Stück des Montagebandes als "Vorderseite" des Kiefers steckte. Somit hatte ich ein "flexibles U" welches ich problemlos an die breite des Kopfes anpassen konnte.



Das Unterkiefer formte ich aus 2 Stück des Kabelkanaldeckels (da mit der Kabelkanal ausging) und aus mehreren Stücken des Montagebandes (um die Rundungen des Unterkiefers leichter hin zu bekommen). Aus einem Stück Karton formte ich die Seitenteile der Kieferknochen, um den Kopf etwas runder aussehen zu lassen und die Zunge ist wieder aus Montageband.



So, da die grobe Form ist nun fertig (und das Tesa-Band aufgebraucht) ist habe ich nun den Kopf mit Zeitungspapier und Tapetenkleister "tapeziert", damit er etwas stabiler ist und ich ihn bemalen kann.



Grundiert habe ich mit einer roten Acylfarbe


Die Details färbte ich mittels Airbrush. Um die Augen leuchten zu lassen steckte ich eine der LEDs, welche ich für meinen Tisch umsonst bestellt hatte, in jede Augenhöhle und schloss Sie an ein 12V Netzteil an.



Der Drache sollte grüne Augen haben, sobald die LEDs abgeschaltet sind. Also schnitt ich den Boden einer Colaflasche ab, schnitzte 2 der "Beinchen" der Flasche in die richtige Form, färbte Sie grün ein und klebte sie über die LEDs. Die Zähne des Drachen zwickte ich mit einem Seitenschneider aus den Resten der Kabelkanal-Abdeckung und klebte sie mit Heißkleber an. Zu guter Letzt setzte ich die Nebelmaschine ein, richtete sie mit einem Montageband (was sonst...) ein und fixierte sie sicherheitshalber mit einem Kabelbinder und war gerade rechtzeitig zur Halloween-Kinderparty fertig!



Und noch ein kleines Video, um die Funktion zu zeigen (die Nebelmaschine hat eine Fernbedienung): [youtube http://www.youtube.com/watch?v=_5pKpheMVLg]

Und es funktioniert doch! (Video)

Nach langem Hin und Her war ich kurz davor, mein PacDrive aus dem Fenster zu werfen und ein LedWiz zu bestellen - doch dann lief das PacDrive doch - mit kleinen Einschränkungen. Grund hierfür ist, dass der Autor der ledcontrol.vbs (Diese Datei steuert das PacDrive an) den Pacdrive-Support ersatzlos gestrichen hat. Nachdem ich im hintersten Winkel des Webs eine alte, verstauble Version gefunden habe, funktionierte es.


Hier ein Video meines Cabs: [youtube http://www.youtube.com/watch?v=bZBjwEfuyPg&w=560&h=315]

Es lebt!

Die Hardware des Tisches ist nun fast fertig. Da die Lade noch nicht oben bleibt, habe ich sie zum Test auf den Rahmen gestellt. Nach Fertigstellung wird Diese in etwa bis kurz unter die Lautsprecher herausziehbar sein.



Die Seitenwand des PC-Teils ist wegklappbar, um das "Schalterpanel" freizulegen:


Das Innenleben des "PC-Teils":



Und noch ein Foto der Verkabelung der Frontbuttons:



Nur bekomme ich das PacDrive nicht zum Laufen - zumindest nicht mit Visual Pinball (Die Ledblinky-Tests waren erfolgreich).

Unpassender Fernseher

Nun wird der LCD TV eingesetzt. Ich habe sämtliche, unnötige Metallstreben entfernt und die Panels (hochprofessionell) mit Malerkrepp angeklebt (Darunter habe ich einen dünnen Karton platziert):



Die Lautsprecher des LCD habe ich entfernt, das Bezel abgenommen und - ich habe mich vermessen! Dier LCD ist nicht 545mm sondern 550mm breit. Schöner Mist. Gut dass ich so wenig wie möglich an den Tisch geklebt habe, denn ich habe einfach die Winkel des oberen Kastens etwas gelockert und den LCD dann doch noch rein bekommen:



Und er funktioniert noch:



Unpassender Fernseher

Nun wird der LCD TV eingesetzt. Ich habe sämtliche, unnötige Metallstreben entfernt und die Panels (hochprofessionell) mit Malerkrepp angeklebt (Darunter habe ich einen dünnen Karton platziert):


Die Lautsprecher des LCD habe ich entfernt, das Bezel abgenommen und - ich habe mich vermessen!
Dier LCD ist nicht 545mm sondern 550mm breit. Schöner Mist. Gut dass ich so wenig wie möglich an den Tisch geklebt habe, denn ich habe einfach die Winkel des oberen Kastens etwas gelockert und den LCD dann doch noch rein bekommen:


Und er funktioniert noch:


Ein steiniger Weg...

...aber langsam erkennt man schon, was zum Schluss rauskommen soll. Da ich nun doch keine weißen Knöpfe habe sind nun alle Flipperknöpfe schwarz. An der Unterseite habe ich 4 Gummirollen angebracht. Zum Einen damit man den Tisch einfacher verstellen kann, und zum Anderen zur Entkopplung (besonders wegen der "klopfenden" Relais)



 


Zwischenstand

Nachdem ich anfing die Teile zusammenzubauen zeigten sich schon die ersten Schwierigkeiten.
Eines vorweg: Ich bin kein Fan von kleben. Ich verwende für den Zusammenbau haufenweise Winkel, damit ich das Ding mit einem Schraubendreher wieder zerlegen kann.

Die Bodenplatte:




Geplant war, für die Bodenplatten und den "Deckel" der Computereinheit (die untere "Box") 1cm dicke Spanplatten zu verwenden, da ich mit dickeren Platten Platzprobleme bekomme. Diese gibts natürlich nicht (zumindest nicht funiert), also musste ich auf 3mm Rückwandplatten ausweichen, die ich mit einen Rahmen verstärken musste.

Die Backbox:



 




Und das Frontpanel mit Buttons:




Es war mir nicht möglich, einen 86mm Lockschneider für den Jumbo-Button aufzutreiben. Mit Ach und Krach kam ich an einen 85mm Schneider und durfte den Rest auffeilen...


Zwischenstand

Nachdem ich anfing die Teile zusammenzubauen zeigten sich schon die ersten Schwierigkeiten.
Eines vorweg: Ich bin kein Fan von kleben. Ich verwende für den Zusammenbau haufenweise Winkel, damit ich das Ding mit einem Schraubendreher wieder zerlegen kann.

Die Bodenplatte:


Geplant war, für die Bodenplatten und den "Deckel" der Computereinheit (die untere "Box") 1cm dicke Spanplatten zu verwenden, da ich mit dickeren Platten Platzprobleme bekomme. Diese gibts natürlich nicht (zumindest nicht funiert), also musste ich auf 3mm Rückwandplatten ausweichen, die ich mit einen Rahmen verstärken musste.

Die Backbox:



Und das Frontpanel mit Buttons:


Es war mir nicht möglich, einen 86mm Lockschneider für den Jumbo-Button aufzutreiben. Mit Ach und Krach kam ich an einen 85mm Schneider und durfte den Rest auffeilen...

Teil für Teil...

Kaum zu glauben, dass daraus ein Tisch werden soll:


 



Ein Puzzlespiel aus 21 Brettern wartet auf mich.
Zuschneiden ließ ich mir die Bretter bei Hornbach, da dieser der günstigste Anbieter war.
Da heute Sonntag ist wirds wohl nichts mit dem Zusammenbauen, allerdings mache ich vielleicht zumindest die Backbox heute noch...

Auch um das gehackte Gamepad habe ich mich heute gekümmert. War nicht sonderlich schwierig. Auf einen iPac habe ich aus Kostengründen verzichtet. Um das "Knopf-Drück" Signal abzugreifen habe ich einfach entweder den Lack von den Leiterbahnen gekratzt oder Selbige zum nächstgelegenen Lötpunkt verfolgt und dort das Kabel angelötet. Die Eingänge sind schwarz, die Ausgänge der jeweiligen Buttons sind rot gehalten.Wie man auf dem Foto erkennen kann gibt es (neben den Unmengen an roten) 2 schwarze Kabel. Das liegt ganz einfach daran, dass ich das eingehende Signal eines Tastenblocks nicht für alle Tasten verwenden kann (warum auch immer)...





Um eine Art "Force Feedback" zu bekommen werde ich diese 12V Relais verbauen, die man normalerweise in Autos findet:




Diese Relais haben zwar nicht den "rums" eines echten Flipperarmes, allerdings kosten diese den Bruchteil eines Schützes, mit dem sich das bewerkstelligen lassen sollte. Weiters steht der Tisch bei mir in der Wohnung (Stahlbeton) was zur Folge hätte, dass meine Nachbarn 2 Stöcke über mir den Flipper noch hören würden. Man wird diese Relais später auch abschalten können um lautlos zu spielen.


Teil für Teil...

Kaum zu glauben, dass daraus ein Tisch werden soll:


Ein Puzzlespiel aus 21 Brettern wartet auf mich.
Zuschneiden ließ ich mir die Bretter bei Hornbach, da dieser der günstigste Anbieter war.
Da heute Sonntag ist wirds wohl nichts mit dem Zusammenbauen, allerdings mache ich vielleicht zumindest die Backbox heute noch...

Auch um das gehackte Gamepad habe ich mich heute gekümmert. War nicht sonderlich schwierig. Auf einen iPac habe ich aus Kostengründen verzichtet. Um das "Knopf-Drück" Signal abzugreifen habe ich einfach entweder den Lack von den Leiterbahnen gekratzt oder Selbige zum nächstgelegenen Lötpunkt verfolgt und dort das Kabel angelötet. Die Eingänge sind schwarz, die Ausgänge der jeweiligen Buttons sind rot gehalten.Wie man auf dem Foto erkennen kann gibt es (neben den Unmengen an roten) 2 schwarze Kabel. Das liegt ganz einfach daran, dass ich das eingehende Signal eines Tastenblocks nicht für alle Tasten verwenden kann (warum auch immer)...



Um eine Art "Force Feedback" zu bekommen werde ich diese 12V Relais verbauen, die man normalerweise in Autos findet:


Diese Relais haben zwar nicht den "rums" eines echten Flipperarmes, allerdings kosten diese den Bruchteil eines Schützes, mit dem sich das bewerkstelligen lassen sollte. Weiters steht der Tisch bei mir in der Wohnung (Stahlbeton) was zur Folge hätte, dass meine Nachbarn 2 Stöcke über mir den Flipper noch hören würden. Man wird diese Relais später auch abschalten können um lautlos zu spielen.

Die Buttons sind da!


Meine Bestellung ist da!




 

Hätte nicht gedacht, dass die Jumbotaste soooo "Jumbo" ist... 


Weiters sieht man das kleine Pacdrive, die Leaf-Switches gleich darüber, sowie Kabelschellen, LEDs, Platinenfüße und die beleuchteten Buttons.

 

Da ich noch haufenweise normale Buttons habe, entschied ich mich, Diese einfach mittels Leafswitch Champ umzurüsten. Diese werden einfach statt den Microschaltern an den Button geklipst:

 


 

 

Da die beleuchteten Buttons mit Glühbirnen geliefert werden, habe ich zusätzlich farbige LEDs bestellt um die Glühbirnen zu ersetzen. Also habe ich die LED in einen der gelben Buttons eingesetzt, und beide gelben Buttons zum Vergleich angeschlossen:

 


 

Der rechte Button leuchtet zwar nicht so extrem hell wie am Foto, jedoch trotzdem wesentlich heller als der linke Button. Schlecht ist nur, dass im linken Button die LED, und im Rechten die Glühbirne sitzt...

Nun ja, bleiben die Glühbirnen drin, mir wird schon etwas Anderes für die LEDS einfallen...

Die Buttons sind da!


Meine Bestellung beim Arcadeshop ist da!


Hätte nicht gedacht, dass die Jumbotaste soooo "Jumbo" ist... 
Weiters sieht man das kleine Pacdrive, die Leaf-Switches gleich darüber, sowie Kabelschellen, LEDs, Platinenfüße und die beleuchteten Buttons.

Da ich noch haufenweise normale Buttons habe, entschied ich mich, Diese einfach mittels Leafswitch Champ umzurüsten. Diese werden einfach statt den Microschaltern an den Button geklipst:



Da die beleuchteten Buttons mit Glühbirnen geliefert werden, habe ich zusätzlich farbige LEDs bestellt um die Glühbirnen zu ersetzen. Also habe ich die LED in einen der gelben Buttons eingesetzt, und beide gelben Buttons zum Vergleich angeschlossen:


Der rechte Button leuchtet zwar nicht so extrem hell wie am Foto, jedoch trotzdem wesentlich heller als der linke Button. Schlecht ist nur, dass im linken Button die LED, und im Rechten die Glühbirne sitzt...
Nun ja, bleiben die Glühbirnen drin, mir wird schon etwas Anderes für die LEDS einfallen...